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<pre>Bislang hat allerdings auch der Achtelfinalist der Champions League seine liebe Mühe, den erhofften Nutzen aus der Rückrunden-Vorbereitung zu ziehen — nach dem ärgerlichen 2:3 gegen Gladbach hängt der Haussegen im Rheinland wieder einmal bedenklich schief.  <p> Die Berliner haben von ihren vergangenen fünf Ligaspielen nur eines gewonnen. Das aber auswärts bei den heimstarken Gladbachern (3:0).  <p>  Trotz der geringen Abstände liegen ein paar Zweifel auf der Hand, ob die Eintracht dieser Rolle gewachsen ist. Der vor Wochenfrist eingefahrene Dreier war schließlich gerade einmal gut genug, um nicht auf den letzten Platz der Rückrundentabelle abzurutschen. <p> Gleichzeitig ist klar: Erst dreimal zu null, das ist ausbaufähig. Die Gäste aus Bremen kassieren seit acht Partien immer Gegentore, sammelten in den letzten vier Auswärtsspielen einen Zähler ein. In der Summe glaube ich daher an ein munteres Spielchen, weshalb ich auf ein Über 2,5 Tore setze. <p>  Nachdem der BVB in den vergangenen Wochen extrem schwankende Leistungen zeigte, scheinen mir die Westfalen an diesem Spieltag vor allem für eine riskante Wette geeignet zu sein.  </pre>


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<pre>Obwohl der HSV nach elf Spieltagen weiterhin sieglos ist und erst bei drei Zählern hält, womit er einsam am Tabellenende herumkrebst — ein Punktgewinn auf fremden Platz, nachdem zuvor drei Ligaspiele in Folge mit elf Gegentoren verloren gingen, ist ein Erfolg.  <p> Es ist ein erster, ganz wichtiger Hinweis, denn im Bereich meiner Sieg-Wetten wird sich das drastisch auswirken. Bayern in Freiburg, Leverkusen im Derby gegen Köln, Dortmund bei Union Berlin, Stuttgart in Wolfsburg und RB Leipzig in Bochum? Durchaus harte Reisen!  <p>  In den weiteren Spielen gibt es meist keine klare Favoritenrolle für eines der beteiligten Teams. Wir erwarten aber, dass sich Werder Bremen nach dem klaren Sieg in Berlin auch daheim gegen Schlusslicht Schalke durchsetzen wird. <p> Außerdem zeigt sich Hertha deutlich gereifter im Vergleich zur Vorsaison — vor allem in Drucksituationen. Beim 3:2-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg vermochten die Berliner nicht nur zweimal einen Rückstand wettzumachen, sondern sogar noch den Siegtreffer zu erzielen. <p>  Mit 22 von maximal möglichen 24 Zählern ist es dem Favre-Nachfolger aber bereits vor der Eroberung der neuen Bestmarke gelungen, die Fachwelt in gehöriges Erstaunen zu versetzen — wenngleich sich abzuzeichnen beginnt, dass auch Schubert eher über kurz als lang ein erster Rückschlag droht.  </pre> 


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<pre> Während die Hausherren zuletzt nämlich nur den Start in die zweite Saisonhälfte verschliefen, muten die Probleme der Rheinhessen deutlich ganzheitlicher an: Vor wenigen Tagen sind die Gäste erstmals seit dem zweiten Spieltag wieder auf den Relegationsplatz abgerutscht.  <p> Richtig schlecht präsentierten sich die 96er – außer vielleicht in Bremen – dabei aber nie. „Wir haben uns in Leipzig und in München sehr teuer verkauft und beide Male eine couragierte Leistung abgeliefert, so Hannovers Torhüter Philipp Tschauner.  <p>  Wer etwas gewinnen will, muss auch etwas riskieren! Prädestiniert dafür ist das Topspiel zwischen Union Berlin und Bayer Leverkusen. Die zuhause noch ungeschlagenen Köpenicker empfangen die seit einigen Wochen und Monaten nicht mehr bezwingbare Werkself unter der Führung von Erfolgstrainer Xabi Alonso. <p>  Dabei können sich die Dortmunder allerdings schon glücklich schätzen, dass die Münchener derzeit überhaupt noch im Augenwinkel erkennbar sind: Schließlich war vor wenigen Tagen auch der FC Ingolstadt drauf und dran, den bayrischen Kollegen entscheidende Schützenhilfe zu leisten. <p>  – Marco Höger maß dem in Freiburg verpassten Tabellensprung nur eine erstaunlich untergeordnete Bedeutung bei.  </pre>


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<pre> Die Ingolstädter haben einen desaströsen Saisonstart hingelegt. Markus Kauczinski, der Nachfolger von Erfolgstrainer Ralph Hasenhüttl, weiß auch nach neun Spieltagen immer noch nicht, wie sich ein Bundesliga-Sieg als FCI-Coach anfühlt.  <p> Verraten doch schon allein die nackten Zahlen, dass die Kraichgauer im vergangenen Kalenderjahr eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen haben — allen voran natürlich die Bilanz der laufenden Bundesliga-Saison.   <p> Immerhin war es vor allem dem ewigen Auswärtskomplex geschuldet, dass die letzte Saison beinahe schiefgegangen wäre: Die schlechteste Auswärts-Mannschaft der Liga hatte paradoxerweise erst mit einem Sieg in Nürnberg im Relegationsrückspiel den gar nicht so unverdienten Absturz verhindert. <p>  Im Gegensatz zum Aufsteiger dürfte sich bei den Geißböcken aber die Freude darüber in Grenzen halten, so früh im luftleeren Raum der Liga gelandet zu sein — zumal sich in den letzten Wochen wiederholt die Möglichkeit ergeben hatte, doch noch einmal etwa weiter oben anzuklopfen.  <p> Video: Die Stimmen der Berliner nach der 0:1-Niederlage in Stuttgart. (Quelle: YouTube/Hertha BSC)  </pre>


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<pre> Doch auch mit dem Niederländer am Ruder kamen die Hoffenheimer nicht richtig in Schwung. In der Folge gelang nur mehr ein weiterer Sieg — erst am 16. Spieltag gegen den Vorletzten Hannover 96 mit 1:0. Insgesamt stehen den zwei Erfolgen ganze sieben Unentschieden und acht Niederlagen gegenüber.  <p> Zuerst kommt Vizemeister Borussia Dortmund, dann wartet das schwierige Gastspiel beim „Team der Stunde“ in Hoffenheim.  <p>  Dieser Optimismus kommt aber freilich nicht von ungefähr, sondern rührt hauptsächlich daher, dass Berndroth offenbar an den richtigen Hebeln ansetzt, ließen die Darmstädter bei ihren jüngsten Auftritten doch die unter Meier in Vergessenheit geratenen alten Tugenden (Kampf, Herzblut, Kompaktheit) der Vorsaison wieder aufleben. <p>  Infolge dessen gehen die Wettfreunde davon aus, dass am Freitag den Hausherren der Big-Point im Tabellenkeller gelingt; seine seltenen Heimsiege zog der HSV bekanntlich schon zuletzt immer exakt dann an Land, wenn eigentlich am wenigsten damit zu rechnen war.  <p> Trotz Platz 13 in der Tabelle und vielen Sympathiebekundungen aus allen Landesteilen wurden den strukturschwachen Lilien in der Schlussphase der ersten Halbserie immer öfter die Grenzen aufgezeigt. Davon zeugen nicht zuletzt drei Pleiten in Serie kurz vor dem Weihnachtsfest.  </pre>


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